Wahre Tiergeschichten erzählen oft mehr über Menschen als über Tiere. Genau davon lebt „Von Herz, Pfote und Mut“ von Claudia Eret. Das Buch ist kein Ratgeber über Futtermengen und keine Sammlung schneller Tipps, sondern eine Sammlung von Begegnungen: mit Hunden, die niemand mehr haben wollte, mit Katzen, die sich kratzten, bis die Haut blutete, und mit Menschen, die ihre Tiere über alles lieben und trotzdem völlig verunsichert am Küchentisch sitzen.
Claudia Eret ist vielen Tierhaltern als „die Futterflüsterin“ bekannt. Seit über 19 Jahren begleitet sie Menschen, die ihre Hunde und Katzen natürlich und artgerecht ernähren möchten. In ihrem ersten Buch erzählt sie, wie aus einer Kindheit ohne Wärme ein Berufsleben voller Vertrauen wurde.
Die Buchveröffentlichung im YessYess Verlag erfüllt einen Traum, den sie als Mädchen hatte und fast sechzig Jahre lang mit sich getragen hat. Entstanden ist ein Buch zum Lächeln, zum Nachdenken und manchmal auch zum Tränchen verdrücken. Für alle, die Tiere lieben und daran glauben, dass selbst schwere Wege zu etwas Gutem führen können.
Überblick:
- Wahre Tiergeschichten aus zwanzig Jahren am Küchentisch
- Vom Heimkind zur Futterflüsterin: ein Leben voller Umwege
- Wahre Tiergeschichten über Abschied, Vertrauen und Neuanfang
- Die Buchveröffentlichung von „Von Herz, Pfote und Mut“
- Fazit: Ein Buch, das Mut macht
- FAQ zu „Von Herz, Pfote und Mut“
Wahre Tiergeschichten aus zwanzig Jahren am Küchentisch
Wahre Tiergeschichten entstehen bei Claudia Eret nicht am Schreibtisch, sondern in Wohnzimmern und Küchen. Zwei Jahrzehnte lang hat sie Tierhalter dort besucht, wo der Alltag stattfindet: neben dem Futternapf, zwischen Katzenhaaren auf der Couch und bei einer Tasse Kaffee, die selbstverständlich immer aufgesetzt wird.
Das Buch zeigt ein Problem, das viele Tierhalter kennen. Jeder hat eine Meinung. Der Tierarzt sagt etwas, der Nachbar empfiehlt ein anderes Futter, Tante Erika sagt, das habe man immer schon so gemacht. Im Internet stehen 500 Ratschläge und jeder behauptet, die einzig richtige Lösung zu haben. Irgendwann sitzt der Mensch da, schaut seinen Hund an und weiß nicht mehr, wem er glauben soll.
Genau in diesen Momenten sitzt Claudia Eret mit am Tisch. Nicht als jemand, der alles besser weiß, sondern als jemand, der zuhört, beobachtet und versucht zu verstehen, was dieses einzelne Tier wirklich braucht. Ihre Überzeugung zieht sich durch das ganze Buch: Tiere funktionieren nicht nach Tabellen. Ein Hund ist kein Laborversuch, eine Katze kein Ernährungsdiagramm. Sie sind Persönlichkeiten mit Gewohnheiten, Empfindlichkeiten und Geschichten.
Aus dieser Haltung ist ihr Anamnesebogen entstanden, dem sie ein eigenes Kapitel widmet. Er fragt nicht nur nach Gramm und Kilo, sondern nach dem Gesamtbild: Wie ist der Kot? Erbricht die Katze Haarballen? Gab es Cortison oder Antibiotika? Wie wirkt das Tier insgesamt? Der Bogen ist kein Fragekatalog zum Abarbeiten, sondern eine Landkarte, die hilft, ein Tier wirklich zu verstehen.
Dazwischen stehen kleine Gedichte, die Claudia Eret selbst geschrieben hat. Eines davon bringt ihre Arbeitsweise auf den Punkt: Tabellen kennen Zahlen, doch keine Pfote und keinen Bauch. Wie aus dieser Haltung überhaupt ein Buch werden konnte, hat viel mit ihrer eigenen Geschichte zu tun.
Vom Heimkind zur Futterflüsterin: ein Leben voller Umwege
Claudias Weg beginnt nicht mit Geborgenheit, sondern mit einem Bruch. Geboren 1966 in Herne, verbrachte sie die ersten sechs Jahre ihres Lebens in einem katholischen Heim. Ihre leibliche Mutter war fünfzehn, als sie schwanger wurde, und wurde während der Schwangerschaft zu Verwandten in ein anderes Bundesland geschickt. Weg aus dem Blick der Leute.
Danach kam sie zu einer Pflegemutter nach Recklinghausen. Zuwendung erlebte sie dort nicht. Stattdessen Holzstock, selbstgenähte Kleider mit Spitzenkragen und Sätze wie „Du taugst nichts“. Claudia Eret erzählt diese Jahre bewusst nur in kurzen Ausschnitten. Ihr Wunsch war es ausdrücklich, mit diesem Buch Freude zu bereiten und niemanden in einen Schmerz mitzunehmen.
Umso stärker wirkt, was danach kommt. Zwei Berufe gleichzeitig, kaum Freizeit, und trotzdem die Frage: Sollte Arbeit nicht auch erfüllend sein? Eine Anzeige mit dem Titel „Tierliebhaber für den Direktvertrieb gesucht“ veränderte alles. Kurios daran: Zwei Wochen vorher hatte sie sich auf dem Weg nach Bremerhaven verfahren und war zufällig an einem Werk mit dem Schild „Natürliche Tiernahrung“ vorbeigefahren. Es war dieselbe Firma. An Zufälle glaubt sie seitdem nicht mehr.
Der Start in die Selbstständigkeit war alles andere als bequem. Sie ging von Tür zu Tür, schleppte 35 Kilo schwere Kartons quer über Marktwiesen, baute Zelte auf und quetschte sich die Finger. Wer heute Autor werden und aus dem eigenen Leben erzählen möchte, findet in diesen Kapiteln ein Musterbeispiel dafür, dass Umwege die besten Geschichten liefern.
Und Humor gehört bei ihr immer dazu. Etwa als ihre Teampartnerin Susanne an einer Haustür eine schwarze Tapete mit riesigen rosa Blumen mit den Worten „Oh, was für eine wunderschöne Tapete!“ lobte und die Tür so laut zuflog, dass der Boden vibrierte. Claudias Lehre daraus: ehrlich loben, nicht schleimen. Dieselbe Ehrlichkeit prägt die Geschichten über die Tiere selbst.
Wahre Tiergeschichten über Abschied, Vertrauen und Neuanfang
Die wahren Tiergeschichten in diesem Buch sind keine Wohlfühlerzählungen. Seit über vierzig Jahren leben bei Claudia Eret Tiere aus dem Tierschutz. Manche waren ängstlich, manche trotzig, andere einfach nur müde vom Leben. Alle brachten eine eigene Geschichte mit und alle fanden ihren Platz.
Da ist Lord, der übergewichtig zu ihr kam und ein Fell hatte, das wirkte, als sei er in Öl gebadet worden. Menschen sagten ihr beim Spaziergang unverblümt, sie habe diesmal einen hässlichen Hund. Acht Wochen nach der Futterumstellung fragten dieselben Menschen, ob sie einen neuen Hund habe. Ihr Kommentar dazu ist typisch für dieses Buch: Es hätte für sie keinen Unterschied gemacht. Ein Tier, das einmal bei ihr angekommen ist, gibt sie nicht wieder her.
Da ist Happy, der Vertrauen auf leisen Pfoten lernte. Da sind Garfield, der Kater auf der Schulter und im Kühlschrank, und Joy, die Claudia als ihre Muse, ihren Clown und ihre kleine Alltagslehrerin beschreibt. Und da ist das Kapitel, das am schwersten zu lesen ist: „Wenn mein eigenes Tier gehen muss“.
Besonders klar wird Claudia Eret, wenn es um Verantwortung geht. Sie erzählt vom Hundeboom der Pandemie und davon, wie sich die Tierheime danach wieder füllten, weil Tiere plötzlich acht Stunden allein bleiben mussten. Ihr Appell ist unmissverständlich: Die Tiere waren nie das Problem. Ein Tier zieht nicht nur für die schönen Tage ein, sondern für ein ganzes Leben.
Wer ein eigenes Buch schreiben und dabei echte Emotion transportieren will, kann hier lernen, wie das ohne Pathos funktioniert. Claudia Eret behauptet nie, sie habe alles richtig gemacht. Genau das macht diese Geschichten glaubwürdig. Der Weg zur fertigen Veröffentlichung war dann noch eine eigene Geschichte.
Die Buchveröffentlichung von „Von Herz, Pfote und Mut“
Am Anfang stand ein leeres weißes Word-Dokument, das gleichzeitig Einladung und Drohung war. Claudia Eret beschreibt diesen Moment mit erfrischender Ehrlichkeit: die Hände über der Tastatur, im Kopf nichts. Sie schrieb trotzdem, jeden Tag ein paar Sätze. Nach vierzehn Tagen las sie alles durch, wurde heiß und kalt und dachte nur: Das war furchtbar.
Sie stellte sich das knisternde Feuer im Kamin vor, das ihre Seiten verschlingt, schaltete den PC aus und sagte sich: Lass es lieber. Wer eine Schreibblockade kennt, erkennt diesen Moment sofort. Doch der Gedanke kam zurück. Morgens beim Kaffee, abends, beim Spaziergang mit dem Hund. Bis daraus ein stiller Entschluss wurde: Jetzt tue ich es trotzdem.
Der Schlüssel war die Frage, was sie eigentlich erreichen wollte. Ihre Antwort: Mut machen. Für Menschen, die das Gefühl haben, ihr Weg sei nicht der normale. Zeigen, dass Menschlichkeit keine altmodische Idee ist, sondern eine Kraft. Und Menschen ermutigen, ihrem Gefühl im Umgang mit Tieren wieder mehr zu vertrauen.
Erschienen ist „Von Herz, Pfote und Mut“ im YessYess Verlag, der Autoren den Raum gibt, persönliche Inhalte in ihrer eigenen Sprache zu erzählen. Das Buch liegt als Paperback und als Hardcover vor und ist zusätzlich als eBook erhältlich. So kurios es klingt: Als Claudia Eret ihr Nachwort schrieb, stand der Titel noch nicht fest. Sie saß mit all diesen Geschichten da und suchte noch nach dem Namen, bei dem ihr Herz sagt: Ja, genau so heißt dieses Buch.
Alles zum Buch, zur Autorin und zu den Bestellwegen findest du auf der Landingpage Liebe, Mut und Haustiere. Ihre Arbeit als Futterflüsterin stellt Claudia Eret zusätzlich auf ihrer Geschäftsseite vor.
Fazit: Ein Buch, das Mut macht
„Von Herz, Pfote und Mut“ ist mehr als ein Buch über Hunde und Katzen. Es ist die Lebensgeschichte einer Frau, die trotz einer schweren Kindheit ihren Mut nie verloren hat und die in Tieren ihre größten Lehrer gefunden hat.
Claudia Eret belehrt nicht. Sie erzählt. Von Abschieden und Neuanfängen, von Katastrophentagen mit fünf Hausbesuchen, von Kunden, die spontan vorbeikommen, und von der Erkenntnis, dass Erfolg nie allein geschieht. Zwischen den Kapiteln stehen ihre eigenen Gedichte, die dem Buch eine ganz eigene Wärme geben.
Am Ende bleibt eine Botschaft, die weit über den Futternapf hinausreicht: Du musst nicht perfekt sein, um wertvoll zu sein. Und selbst die ängstlichsten Seelen fangen irgendwann wieder an, die Rute zu heben. Wer diese Erfahrung teilen möchte, findet das Buch im Verlagsseite des YessYess Verlags und bei Amazon.
FAQ zu „Von Herz, Pfote und Mut“
Worum geht es in „Von Herz, Pfote und Mut“ von Claudia Eret?
Das Buch erzählt wahre Geschichten aus dem Leben und der Arbeit von Claudia Eret, die vielen Tierhaltern als „die Futterflüsterin“ bekannt ist. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen mit Hunden, Katzen und ihren Menschen, ihr Weg von einer schweren Kindheit zur Ernährungsberaterin und die Erkenntnis, dass Vertrauen und Verantwortung mehr bewirken als jede Tabelle.
Ist „Von Herz, Pfote und Mut“ ein Ratgeber zur Tierernährung?
Nein, es ist ausdrücklich kein Ratgeber. Claudia Eret wollte kein weiteres Buch über Futtersorten, Zutatenlisten und Grammangaben schreiben. Fachwissen fließt an vielen Stellen ein, etwa beim Anamnesebogen oder bei der Futterumstellung, aber es wird immer über Geschichten erzählt und nie mit erhobenem Zeigefinger.
Für wen sind diese wahren Tiergeschichten geeignet?
Das Buch richtet sich an alle, die mit Hund oder Katze leben und Tiere nicht nur versorgen, sondern verstehen möchten. Es spricht ebenso Menschen an, die selbst vor einem Neuanfang stehen oder Mut brauchen, weil ihr Weg nicht der geradeste ist. Auch für angehende Autoren ist es ein gutes Beispiel für authentisches Erzählen.
Wer ist Claudia Eret?
Claudia Eret ist Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen und seit über 19 Jahren als „die Futterflüsterin“ tätig. Sie berät Tierhalter persönlich und individuell, arbeitet im Direktvertrieb mit natürlicher Tiernahrung und begleitet ihre Kunden Schritt für Schritt. An ihrer Seite ist Hündin Joy. „Von Herz, Pfote und Mut“ ist ihr erstes Buch.
Wo kann man „Von Herz, Pfote und Mut“ kaufen?
Das Buch ist über den YessYess Verlag, über die Buch-Landingpage liebe-mut-und-haustiere.de und bei Amazon erhältlich. Es erscheint als Paperback (ISBN 978-3-98631-153-7), als Hardcover (ISBN 978-3-98631-155-1) und als eBook (ISBN 978-3-98631-154-4).
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